Medienkonzept

In der Informationsgesellschaft stellt die Medienkompetenz eine immer wichtiger werdende Schlüsselqualifikation dar.

Dies erfordert, Schülerinnen und Schüler mit der Anwendung gängiger Programme, mit der Nutzung des Internet, sowie mit einer kritisch hinterfragenden Position gegenüber dem Gebotenen vertraut zu

machen. Zudem können Lern- und Übungsprogramme bei der Vermittlung unterschiedlichster Inhalte

im Unterricht sinnvolle Verwendung finden.


Unsere Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des Methoden- und Kompetenztrainings (Green: Kooperatives Lernen, 2005) zunehmend systematisch zu eigenverantwortlichem und selbstständigem Lernen angeleitet werden. In diesem pädagogischen Konzept soll der Computer zusammen mit entsprechender Software nicht nur zum „Lernen und Üben“ und zur Informationsbeschaffung dienen, sondern auch als Werkzeug zur Lösung fachlicher Probleme genutzt sowie zur Präsentation von Arbeitsergebnissen eingesetzt werden.


Die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler wird - besonders mit Blick auf die Neuen Medien - durch die Einbeziehung möglichst vieler Unterrichtsfächer sowie fächerübergreifender Konzepte gestärkt werden.

Grundlage der konzeptionellen Medienarbeit

Schon in der pädagogischen Konferenz vom 13.11.2006 wurde beschlossen, dass im Rahmen der

Qualitätsentwicklung an unserer Schule verstärkt auf die Förderung der Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler hingearbeitet werden soll. Ziel ist es, nicht nur im Informatikunterricht, sondern in möglichst jedem Fachunterricht die neuen Medien angemessen zu nutzen.

Die Fachschaften legten hierzu erste Pläne vor.

Im Folgenden werden Elemente zur Umsetzung unserer Leitideen skizziert.

Nutzung der Medien

  • Üben und Lernen mit dem Computer (Lernprogramme)
  • Medien als Möglichkeit der inneren Differenzierung
  • Individuelles Lernen und Arbeiten mit neuen Medien
  • Informationen beschaffen und auswerten (Lexika und Internet)
  • Kommunikation mit außerschulischen Partnern (E-Mail-Projekte, Foren, Chats)
  • Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher im Umgang mit dem PC

Medienerstellung

  • Textproduktion mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen
  • Statistische Daten mit Hilfe einer Tabellenkalkulation erfassen und auswerten
  • Bildbearbeitung mit Scanner und Digitalkamera
  • Text/Bildkombinationen erstellen (Schülerzeitung, Internetseiten, Präsentationen)
  • Musik mit dem Computer komponieren und bearbeiten
  • Präsentation (Powerpoint)
  • Visualisierungen mit Hilfe von Mindmaps (z.B. Mindmanager)

Kritische Reflexion von Medien

  • Massenmedien – Internetseiten, Broschüren und Plakate untersuchen und bewerten
  • Werbung und Sachinformationen bewusst unterscheiden
  • mediale Kommunikationsformen (E-Mail, Chat, Facebook) betrachten und reflektieren

Gegebenheiten

Organisation

Der Computerraum wird derzeit von Herrn Borchert (Informatik, Mathematik, Sport) betreut. Die Einrichtung, Wartung und Pflege der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze als auch die Installation

von Software werden von Mitarbeitern von Netcologne und des Medienzentrums vorgenommen.

Ausstattung

Der Informatikraum ist mit einem Lehrerarbeitsplatz und 19 Schülerarbeitsplätzen ausgestattet. Alle

Plätze sind multimediafähig und vernetzt. Der Zugang zum Internet für die vernetzten Rechner ist möglich, ebenso der Zugriff auf zwei Laserdrucker und einen Farbtintenstrahldrucker.

Zudem verfügt die Schule noch über einen Lap Top-Wagen mit 10 Lap Tops. Auch diese sind multimediafähig und vernetzt.

In den meisten Klassen- und Fachräumen ist ein multimediafähig und vernetzter Rechner vorhanden. Zur medialen Ausstattung gehören außerdem noch eine Digitalkamera, sechs Fernseheinheiten, mehrere tragbare Musikanlagen, sowie zwei tragbare und vier festinstallierten Beamer. Folgende Räume sind mit einem festinstallierten Beamer ausgestattet: Informatikraum, Kunstraum, Musikraum und Biologieraum.

Unterricht

Die Qualifizierung der Schüler im IT-Bereich findet zurzeit wie folgt statt:

  • In der Jahrgangsstufe 5 lernen die Schülerinnen und Schüler die Programme Excel und DynaGeo spielerisch kennen.
  • Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 schreiben Texte in Word und lernen, Bilder in den Text einzufügen.
  • Alle Schüler der Klassen 8 werden durch einen „Grundkurs Informatik“ in die Neuen Technologien eingeführt (Themen: Excel – Word – Power Point – Internet - Recherche). Da aufgrund äußerer Differenzierung jeweils nur halbe Klassen am Rechner sitzen, erfolgt das Training intensiv und effizient.
  • Im Wahlpflichtunterricht der Klassen 9 und 10 werden jeweils zweistündige Kurse angeboten.
  • Wegen der äußerst beschränkten Raumkapazität und der deswegen eher stagnierenden Praxiserfahrung auf Lehrerseite erfolgt der Einsatz im Fachunterricht zu selten und eher zufällig, selbst nach erfolgten Fortbildungen.

Weitere Einsatzgebiete von Computern:

  • IT-Anwendung im Rahmen von Projekten (z.B. in der Berufswahlorientierung der Klassen 9 und BWO-Grafstat
  • Statistik-Erfassung Klassen 10,
  • Projektdokumentation durch Schülerinnen und Schüler
  • zur Erstellung der Schul-Homepage, die zur medientechnischen Dokumentation des Schullebens (Unterricht, Schulfeste, Aufführungen, Aktionstage, aber auch schulübergreifende Projekte, z.B. Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen, Streitschlichtung nach dem Bensberger Modell u. ä.) durch die Homepage- und Film-AG laufend aktualisiert wird
  • zur Verwaltung der Buch- und Unterrichtsmaterialbestände für Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer
  • als Medium zur Zusammenarbeit bei parallel geführten Unterrichtsreihen (hier vor allem Kommunikation über E-mail)
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