Das Coelner Barockorchester in der GSS

06. Dezember 2019

An Nikolaus durfte der diesjährige 6. Jahrgang das Coelner Barockorchester begrüßen. Wie bereits im März konnten unsere Schüler und Schülerinnen den Unterschied zwischen gestreamter und liebe gespielter Musik im direkten Vergleich erleben.

Auch wenn die Musik namhafter barocker Komponisten, wie z.B. Antonio Vivaldi nicht unbedingt den persönlichen Musikgeschmack traf, hieß es doch am

Ende des Tages:

#liveistdasneuecool


Die Geschwister-Scholl-Schule gewinnt den zweiten Platz

20. November 2019

In der Kategorie Kunst konnte sich die GSS unter 24 Teilnehmern durchsetzen und belegte den 2. Platz mit einem Preisgeld von 1000 €. Super Leistung!

Wir bedanken uns bei allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern und bei den engagierten Lehrerinnen.


Wider das Vergessen:                                     Henny Franks zu Besuch an der GSS

Am 5. November hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die besondere Gelegenheit, eine Überlebende des Holocaust persönlich zu erleben. Eine gute Stunde lang hörten sie fasziniert und gebannt zu, wie Henny Franks – mittlerweile 96 Jahre alt – eindrucksvoll aus ihrem Leben berichtete.

Henny Franks (geb. Grünbaum) wurde 1923 in Köln geboren und lebte mit ihrer Familie in der Kölner Südstadt. Sie führte bis 1933 mit ihren Eltern und ihren zwei Geschwistern ein ganz normales Leben – sie ging zur Schule, trieb Sport und traf sich mit ihren Freunden. Die Reichspogromnacht im November 1938 machte Hennys Eltern bewusst, dass es für jüdische Familien in Deutschland lebensgefährlich wurde. Sie beschlossen daher, ihre Kinder in Sicherheit zu bringen – nach Großbritannien zu Verwandten der Familie. Mit Hilfe der sogenannten Kindertransporte, die der Direktor des jüdischen Gymnasiums Jawne in Köln organisierte, wurden die Kinder der Grünbaums ohne ihre Eltern nach London geschickt. So konnten sie und ihre Geschwister wie auch 130 weitere jüdische Kinder aus Köln den Schrecken des Nationalsozialismus entkommen. 
Henny Franks kehrte nach dem Krieg nicht nach Deutschland zurück; sie heiratete in England, bekam zwei Kinder und baute sich dort ein neues Leben auf. Allerdings fährt sie seit einigen Jahren regelmäßig nach Köln, um in verschiedenen Schulen aus ihrem Leben zu berichten.

Das Publikum folgte aufmerksam den Erzählungen und erlebte, was es bedeutet, seine Heimat verlassen und einen großen Teil der Familie verlieren zu müssen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld mit den Kindertransporten beschäftigt und viele Fragen vorbereitet, die von Henny Franks gerne beantwortet wurden.

Unser Dank gilt auch Herrn Dr. Rainer Lemaire, Schulreferent des Evangelischen Stadtkirchenverbandes und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Jawne, der Frau Franks begleitet und die Veranstaltung fachkundig moderiert hat. 


Londonfahrt 2019

Mai 2019

Liebe Eltern, liebe Schüler ,

 

Im Juni 2019 fand die diesjährige Fahrt nach London statt.

Einen Einblick in die Reise möchte ich - liebe Eltern und Schüler - Ihnen und euch nicht vorenthalten.

Auf diesem Wege möchte ich mich sehr herzlich für die Erstellung des Videos bei  K. H. bedanken, welcher die Idee dazu hatte.

 

Fisun Aydemir 


Ein Meister des Vergnügens

Der Komponist Jacques Offenbach feiert seinen 200. Geburtstag.

Eine Radiosendung mit Schülerinnen und Schülern unserer Schule!

Ein Gemüse wird Herrscher über das Land. Ein junger Mann verliebt sich in einen Roboter. Unmöglich? Nicht in den Opern und Operetten des Komponisten Jacques Offenbach. Er liebte verrückte und komische Geschichten. 

Hier anhören:
https://www.kakadu.de/der-komponist-jacques-offenbach-ein-meister-des-vergnuegens.2728.de.html?dram:article_id=451671


König Karotte - ein Musiktheater

03. Juli 2019 um18:30 Uhr - Geschwister Scholl Realschule - Aula- Gravenreuthstraße 10, 50823 Köln

Was passiert, wenn man einer engagierten Lehrerin von Offenbachs Operette "König Karotte" erzählt?

Das ist an diesem Abend in der Geschwister Scholl Realschule in Ehrenfeld zu erleben. Die Klasse 6b befasst sich schon das ganze Schuljahr mit diesem Karotten König und Jacques Offenbach. Und das fängt im wahrsten Sinne des Wortes unter der Erde an. Denn dieses Projekt KÖNIG KAROTTE beginnt erst einmal damit zu klären wo Karotten eigentlich herkommen. Wie sie aussehen, sich anfühlen, wie sie zu zeichnen und zu formen sind, denn am Ende soll ja ein buchstäblicher König Karotte dabei herauskommen.

Die Schüler haben eine Textfassung in ein Theaterstück umgeschrieben, haben sich mit den Charaktären und der Musik von Jacques Offenbach beschäftigt und bringen das alles nun auf die Bühne. Unterstützt werden sie dabei vom Kunstkurs der Klasse 8, denn die bauen das Bühnenbild für die Aufführung. Die Musik von Jacques Offenbach wird dazu live gespielt und das in einer wunderbaren Mischung aus Schülern, Studenten und Profimusikern.

Die musikalische Leitung haben Ina Stock und Annette Wehnert, Idee und Umsetzung Anne Blank und Julia Klamp.


Ehrenamtliche Helfer für den Leseclub gesucht!

26. März 2019

Seit seiner Wiedereröffnung am Tag der offenen Tür im November 2018 ist der Leseclub der GSS in seinem neuen Raum im 3. Stock des großen Hauses zu finden. Viele Bücher, Zeitschriften und Spiele sowie zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Lesen oder Spielen ein.

Um die Öffnungszeiten des Leseclubs zu erweitern, suchen wir ehrenamtliche Helfer, die dazu beitragen, den Raum an weiteren Tagen in der Mittagspause (13.18 – 14.05 Uhr) oder in der großen Pause (10.33 – 10.55 Uhr) zu öffnen. Wenn Sie Interesse daran haben, den Leseclub der GSS zu unterstützen, freuen wir uns über eine Rückmeldung unter der Nummer 0221/9556040.

 

Das Leseclub-Team


„In the Bubble"

21. März 2019

Das Coelner Barockorchester, führte heute für unsere 6er ein fesselndes Konzert auf und anschließend einen spannenden Workshop durch. 

Anders als bei ‚normalen‘ Konzerten, durften die Schülerinnen und Schüler über ihr Handy online abstimmen, welches Stück gespielt werden sollte. Im Ersten Teil des Konzertes wurde die klassische Musik live gestreamt. Die Musikerinnen und Musiker saßen zwei Räume weiter.

Bei der Auswahl der Stücke entstanden hitzige Diskussionen: Antonio (Vivaldi) war definitiv der Gewinner des Tages.

Dann endlich kam das Orchester in den Musikraum und spielte hinter einem Vorhang, wieder schaute man einen Livestream, hörte aber die Musik live im Raum.

Gespannt hören die Schüler zu, in dieser Spannung würde das Stück beendet und der Vorhang ging auf, die Kabel wurden aus der W-lan Box gerissen, der Livestream war beendet. 

Nun verteilten sich die Musiker unter die Schüler und begannen ein neues Stück. Faszination breitet sich aus, gespannt lauschten und beobachteten die 6er. 

Nach dem Konzert konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie es ist von seinem Publikum über einen Stream gesehen zu werden, das Publikum aber selbst nicht sehen zu können.

Hierfür wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt, jeweils eine Gruppe machte mit Body Perkussion selbst Musik, die andere Gruppe schaute sich dies im Livestream an. Wer hat bessere Musik gemacht? 

Zum Schluss gab es eine Reflexion des Tages. 

Fazit: Klassische Musik, ist ja gar nicht so schlimm!
Cara König (10b)


Live-Musik auf dem Handy

26. März 2019

Von Merve Polat                                                                                                                                 

26.03.19, 08:02 Uhr

Ehrenfeld - Ein abgedunkelter Raum, nur aufgehellt durch auf dem Boden leuchtende bunte Lampen. Orangefarbene Vorhänge verdecken die Bühne und quer im Raum sind Stuhlgruppen zusammengestellt. Schüler der sechsten Klasse der Geschwister Scholl-Realschule verbrachten ihre Pause ausnahmsweise nicht mit Spielen, sondern mit einem Konzert der etwas anderen Art: Vom Ensemble Cölner Barockorchester trennte sie ein Raum, sie sahen und hörten die Künstler, die im Nebenraum musizierten, per Video- und Audio-Stream nur über ihre Handys und Kopfhörer. Mit dem neuen Digitalprojekt „#in the Bubble?“, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Land NRW und die SK Stiftung Medien, will das Cölner Barockorchester herausfinden, welche Rolle die Digitalisierung bei der alltäglichen Musikrezeption spielt: „Wir versuchen immer, neue Konzertformate zu entwickeln“, erklärte Andreas Hempel, künstlerischer Leiter des Ensembles.

 

Mit Vivaldi und Händel

 

Für das Konzert mussten sich die 45 Schüler in das WLAN „Barockorchester“ einwählen und im Internet eine bestimmte Seite aufrufen, die speziell für das Konzert eingerichtet wurde. Auf der Internetseite gab es Informationen zu den Komponisten Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Marc-Antoine Charpentier und Alessandro Marcello, die den Schülern zur Auswahl standen und deren Werke vom Barockorchester gespielt wurden. Mithilfe einer Kamera wurden die Musiker aus dem Nebenraum auf die Handy-Bildschirme der Schüler geholt. Nachdem die Schüler auf der Internetseite für Antonio Vivaldi abgestimmt hatten, das Konzert begann, die Lichter ausgingen und nur noch Handy-Bildschirme durch den Raum leuchteten, trat eine nicht-typische Konzertatmosphäre ein. Einige Schüler hörten die Musik an, ohne sich die

Künstler auf ihren Handy-Bildschirmen anzusehen, andere zoomten die Musiker mit ihren Handys heran, zwischendurch ertönte ein „Pscht!“-Ruf.

 

Bei der anschließenden Besprechung lautete das Fazit der elfjährigen Melis: „Ich fand das Live- Konzert cooler, weil der Ton viel besser war, und es nicht so langweilig anzusehen ist wie auf dem Handy.“

 

Der nächste Konzerttermin des Cölner Barockorchesters findet am Donnerstag, 4. April, im Hansa-

Gymnasium statt. Ein dritter Termin ist für Herbst in Planung.

Mittendrin: Die Musiker spielten nicht nur auf der Bühne,  sondern unter den Schülern. Foto: Merve Polat
Mittendrin: Die Musiker spielten nicht nur auf der Bühne, sondern unter den Schülern. Foto: Merve Polat