„In the Bubble" 21.03.19

Das Coelner Barockorchester, führte heute für unsere 6er ein fesselndes Konzert auf und anschließend einen spannenden Workshop durch. 
Anders als bei ‚normalen‘ Konzerten, durften die Schülerinnen und Schüler über ihr Handy online abstimmen, welches Stück gespielt werden sollte. Im Ersten Teil des Konzertes wurde die klassische Musik live gestreamt. Die Musikerinnen und Musiker saßen zwei Räume weiter.
Bei der Auswahl der Stücke entstanden hitzige Diskussionen: Antonio (Vivaldi) war definitiv der Gewinner des Tages.
Dann endlich kam das Orchester in den Musikraum und spielte hinter einem Vorhang, wieder schaute man einen Livestream, hörte aber die Musik live im Raum.
Gespannt hören die Schüler zu, in dieser Spannung würde das Stück beendet und der Vorhang ging auf, die Kabel wurden aus der W-lan Box gerissen, der Livestream war beendet. 
Nun verteilten sich die Musiker unter die Schüler und begannen ein neues Stück. Faszination breitet sich aus, gespannt lauschten und beobachteten die 6er. 
Nach dem Konzert konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie es ist von seinem Publikum über einen Stream gesehen zu werden, das Publikum aber selbst nicht sehen zu können.
Hierfür wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt, jeweils eine Gruppe machte mit Body Perkussion selbst Musik, die andere Gruppe schaute sich dies im Livestream an. Wer hat bessere Musik gemacht? 
Zum Schluss gab es eine Reflexion des Tages. 
Fazit: Klassische Musik, ist ja gar nicht so schlimm!
Cara König (10b)

Live-Musik auf dem Handy

 

 

Von Merve Polat                                                                                                                                 

26.03.19, 08:02 Uhr

Ehrenfeld - Ein abgedunkelter Raum, nur aufgehellt durch auf dem Boden leuchtende bunte Lampen. Orangefarbene Vorhänge verdecken die Bühne und quer im Raum sind Stuhlgruppen zusammengestellt. Schüler der sechsten Klasse der Geschwister Scholl-Realschule verbrachten ihre Pause ausnahmsweise nicht mit Spielen, sondern mit einem Konzert der etwas anderen Art: Vom Ensemble Cölner Barockorchester trennte sie ein Raum, sie sahen und hörten die Künstler, die im Nebenraum musizierten, per Video- und Audio-Stream nur über ihre Handys und Kopfhörer. Mit dem neuen Digitalprojekt „#in the Bubble?“, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Land NRW und die SK Stiftung Medien, will das Cölner Barockorchester herausfinden, welche Rolle die Digitalisierung bei der alltäglichen Musikrezeption spielt: „Wir versuchen immer, neue Konzertformate zu entwickeln“, erklärte Andreas Hempel, künstlerischer Leiter des Ensembles.

 

 

Mit Vivaldi und Händel

 

Für das Konzert mussten sich die 45 Schüler in das WLAN „Barockorchester“ einwählen und im Internet eine bestimmte Seite aufrufen, die speziell für das Konzert eingerichtet wurde. Auf der Internetseite gab es Informationen zu den Komponisten Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Marc-Antoine Charpentier und Alessandro Marcello, die den Schülern zur Auswahl standen und deren Werke vom Barockorchester gespielt wurden. Mithilfe einer Kamera wurden die Musiker aus dem Nebenraum auf die Handy-Bildschirme der Schüler geholt. Nachdem die Schüler auf der Internetseite für Antonio Vivaldi abgestimmt hatten, das Konzert begann, die Lichter ausgingen und nur noch Handy-Bildschirme durch den Raum leuchteten, trat eine nicht-typische Konzertatmosphäre ein. Einige Schüler hörten die Musik an, ohne sich die

 

 

Künstler auf ihren Handy-Bildschirmen anzusehen, andere zoomten die Musiker mit ihren Handys heran, zwischendurch ertönte ein „Pscht!“-Ruf.

 

 

Bei der anschließenden Besprechung lautete das Fazit der elfjährigen Melis: „Ich fand das Live- Konzert cooler, weil der Ton viel besser war, und es nicht so langweilig anzusehen ist wie auf dem Handy.“

 

 

Der nächste Konzerttermin des Cölner Barockorchesters findet am Donnerstag, 4. April, im Hansa-

 

Gymnasium statt. Ein dritter Termin ist für Herbst in Planung.

Mittendrin: Die Musiker spielten nicht nur auf der Bühne,  sondern unter den Schülern. Foto: Merve Polat
Mittendrin: Die Musiker spielten nicht nur auf der Bühne, sondern unter den Schülern. Foto: Merve Polat

Ehrenamtliche Helfer für den Leseclub gesucht!

26.03.2019

Seit seiner Wiedereröffnung am Tag der offenen Tür im November 2018 ist der Leseclub der GSS in seinem neuen Raum im 3. Stock des großen Hauses zu finden. Viele Bücher, Zeitschriften und Spiele sowie zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Lesen oder Spielen ein.

Um die Öffnungszeiten des Leseclubs zu erweitern, suchen wir ehrenamtliche Helfer, die dazu beitragen, den Raum an weiteren Tagen in der Mittagspause (13.18 – 14.05 Uhr) oder in der großen Pause (10.33 – 10.55 Uhr) zu öffnen. Wenn Sie Interesse daran haben, den Leseclub der GSS zu unterstützen, freuen wir uns über eine Rückmeldung unter der Nummer 0221/9556040.

 

Das Leseclub-Team


Anmeldung der neuen 5.Klässler

März 2019

Die Bescheide (Aufnahme und ggf. Ablehnung) werden nach den Osterferien verschickt.


Spendenübergabe der Christel-Schnieders-Stiftung

18. Dezember 2018

Herr Regn, ehemaliger Schulleiter der GSS und Vorstandsmitglied der Christel-Schnieders-Stiftung übergab mit weiteren Vorstandsmitgliedern Herrn Volberg und Herrn Bayartz der GSS symbolisch einen Spendenscheck in Höhe von 11.910 €. Damit unterstützt die Stiftung den musisch-künstlerischen Schwerpunkt an der GSS. Bezahlt wurden damit Projekte wie z. B. die Gestaltung einer Schulhofmauer mit Mosaik unter Anleitung einer Künstlerin sowie die Anschaffung von Orff-Instrumenten für den neuen Musikraum im Kleinen Haus der Schule. Christel Schnieders war lange Jahre Lehrerin an der GSS. Ihr ist es wichtig, Kinder zu unterstützen und sie musisch-künstlerisch ausbilden zu lassen.


Eröffnung der Mensa im neuen Gebäude

Die neuen Gebäude der GSS sind bereits nutzbar. Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 gehen in der Mittagspause geschlossen in die Mensa.